Modell des ET 188 701 auf der Drehscheibe Haltepunkt Obstfelderschmiede (Bild: Verein)

1. Rudolstädter Modellbahnclub e.V.

Modellbahnanlage in der Spurweite H0

Vorbild der Anlage:

Bahnstrecke Rottenbach-Katzhütte mit dem Bahnhof Sitzendorf-Unterweißbach als Kernstück

Bergbahn als Teilstück der Strecke Rottenbach-Katzhütte. Auch als Einzelanlage zur Ausstellung möglich

Anlagen-Steckbrief:

Segmentbauweise in einer Ebene (außer Schattenbahnhof)

    • Maße Modul Bahnhof Sitzendorf: Länge ca. 6,50 m x Breite ca. 1,00m
    • System: Zugbetrieb mit Gleichstrom
                   Zubehör mit Wechselstrom
    • Epoche: III, Mitte der 60er Jahre 

             

    • Gleisanlage unterteilt in Haupt- und Nebengleis sowie einer Ladestraße für den Güterumschlag
    • Hauptgleis für Durchgangsverkehr aus Richtung Schwarzburg in Richtung Katzhütte und umgekehrt
    • Nebengleis für Rangierbetrieb im Bereich des Bahnhof Sitzendorf und für Industriebetriebe des Ortes Sitzendorf
    • Maße Modul Bahnhof Schwarzburg: Länge 4,00m x Breite 0,80m
    • Maße Modul Bahnhof Obstfelderschmiede mit Bergbahn: Länge 2,00m x Breite 1,00m + 2,50m
    • Maße Landschaftsmodul (Zwischenmodul): Länge 2,00m x Breite 1,00m
    • Maße Schattenbahnhof (mit Kehrschleife) : Länge 4,00m x Breite 1,20m  (Modul ist mit Landschaft)

Gesamtlänge der Anlage: ca. 20,00m (Stand: 08/2007)

Bilder von der Anlage finden Sie hier.

Die Modellbahnanlage wurde dem Original angepasst. Grundlage für die noch im Bau befindliche Anlage dienen Gleispläne, Fotografien, Videoaufnahmen und Originalzeichnungen.

Zur Gestaltung der Anlage und der Gebäude, mit dem Bahnhofsgebäude als Kernstück, wurden Vermessungen mit Zollstock und Bandmaß durchgeführt.

Die Umsetzung aller Maße in den Maßstab der Spurweite H0 (1:87) bilden die Grundlage für den Bau von Gebäuden und der Landschaftsgestaltung.

Geschichtliches zur Strecke und zum Bahnhof Sitzendorf

Das Teilstück der Bahnlinie Rottenbach – Katzhütte wurde am 27.06.1900 von der Preußischen Staatsbahn bis Sitzendorf eröffnet. Der Rest bis zum Endpunkt der Strecke folgt am 18.08.1900.

Die Länge der Schwarzatalbahn betrug damit 24,9 km. Der heutige Bahnhof Sitzendorf- Unterweißbach liegt bei Kilometer 10,6 am Ende des Luftkurortes.

In dem wichtigen Kreuzungsbahnhof herrschte immer reger Betrieb, wie die umfangreichen Gleisanlagen beweisen. So wurden hier in der Dampflokzeit die Wasservorräte aufgefrischt und einige Züge bis zum Scheitelpunkt hinter Schwarzburg nachgeschoben.

Als erste Lokomotiven setzte die Preußische Staatsbahn ihre T 15 der Bauart Hagans ein. Für fünf Jahrzehnte kam dann die BR 93 (pr T 14 – später T 14.1) vor allen Zügen zum Einsatz. Kurzzeitig waren auch die Neubaureihe 83 und die BR 86 bei den letzten Dampfeinsätzen zu finden.

Die größeren Schlepptenderlokomotiven der Baureihen 38 und 58 wurden hauptsächlich vor Sonderzügen im Schwarzatal eingesetzt.

In den 70er Jahren begann mit der Baureihe 110 bzw. 114, sowie gelegentlich die BR 118.2 und 119, die Zeit der Diesellokomotiven.

Seit dem 14.12.2002 verkehren wieder regelmäßig Personenzüge auf der Strecke im Stundentakt.

Der Wasserturm des Bahnhofes Sitzendorf (Quelle: MEC)

Der Wasserturm des Bahnhofes Sitzendorf (Quelle: MEC)

93 962 Ende der 60er Jahre im Lokbahnhof RottenbachKö 310734 an der Talstation der Bergbahn in Mellenbach (Quelle: H.Sibilski)

93 962 Ende der 60er Jahre im Lokbahnhof Rottenbach                                                        Kö 310734 an der Talstation der Bergbahn in Mellenbach (Quelle: H.Sibilski)